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Automatisierung
4. Dezember 2025
5 Min. Lesezeit

Prozessautomatisierung: Wo fängt man an?

Automatisierung ist wie Aufräumen: Der erste Schritt ist der schwerste. Ich zeige dir, wie du den Prozess findest, bei dem es sich am meisten lohnt.

Julian Wagner

Julian Wagner

Gründer & Technical Lead

Automatisierte Prozesse visualisiert

Die "Alles automatisieren"-Falle

Ich sehe oft Gründer, die entdecken Zapier oder Make.com und drehen durch. "Geil, wir automatisieren jetzt ALLES!" Drei Wochen später haben sie ein Monster gebaut, das niemand versteht und das ständig kaputt geht.

Automatisierung ist mächtig. Aber sie muss sinnvoll sein.

Wo du anfangen solltest

Such nicht nach der coolsten Technik. Such nach dem Schmerz. Wo in deinem Unternehmen hörst du Sätze wie:

"Oh nein, schon wieder Monatsende, ich muss die Berichte machen."

"Ich tippe das hier mal eben kurz ab."

* "Wo war nochmal diese Datei?"

Dort liegt das Gold.

Meine Top 3 Kandidaten für den Start:

  • Rechnungseingang: Rechnungen, die per Mail kommen, automatisch ablegen, umbenennen und ans Steuerbüro schicken. Spart nervige Klicks.
  • Lead-Erfassung: Anfrage über die Website -> kommt automatisch ins CRM -> Bestätigungsmail an Kunden -> Nachricht an Vertrieb in Slack. Kein Copy-Paste mehr.
  • Onboarding: Neuer Mitarbeiter? E-Mail-Adresse anlegen, Zugänge freischalten, Willkommens-Paket verschicken. Ein Klick statt 20.

Erst vereinfachen, dann automatisieren

Ganz wichtig: Automatisiere keinen schlechten Prozess. Wenn dein Prozess Chaos ist, hast du nachher automatisiertes Chaos. Das ist nur schnelleres Chaos.

Räum erst auf. Mach den Prozess glatt. Und DANN lass den Computer die Arbeit machen.

Trau dich ran. Fang klein an. Der erste automatisierte Prozess, der dir eine Stunde die Woche spart, fühlt sich an wie Magie. Versprochen.

Julian Wagner
Julian Wagner

Gründer & Technical Lead

Gründer von finias, Experte für KI-Entwicklung und Automatisierung.