Das süße Gift des Erfolgs
Dein Shop läuft. Bestellungen kommen rein. Der Rubel rollt. Eigentlich ein Grund zu feiern, oder? Aber statt Sekt zu trinken, sitzt du bis 23 Uhr im Lager und klebst Versandlabels. Oder tippst Adressen in Excel-Listen.
Willkommen in der "Wachstumsfalle". Manuelle Prozesse funktionieren am Anfang super. Sie sind billig und flexibel. Aber sie skalieren nicht. Ab einem bestimmten Punkt werden sie zum Klotz am Bein, der dich bremst.
Was du automatisieren solltest (und was nicht)
Wir haben neulich für Gubes Tech den kompletten Prozess automatisiert. Da ging es um maßgefertigte Abdeckhauben. Komplizierter geht's kaum.
Was wir gelernt haben:
1. Die Rechnungserstellung
Dass das jemand von Hand macht, ist eigentlich verboten. Bestellung kommt rein -> Rechnung geht raus. Automatisch. Inklusive korrekter Steuer für Auslandslieferungen. Das spart dir allein schon Stunden jede Woche.
2. Der Versand
Du willst nicht Adressen kopieren. Das System sollte das Label beim Paketdienst (DHL/DPD) erzeugen und die Trackingnummer direkt an den Kunden mailen. Klick - Druck - Fertig.
3. Der Lagerbestand
Verkaufst du auf Amazon, eBay und im eigenen Shop? Dann ist ein Bestandsabgleich Pflicht. Nichts ist peinlicher, als Ware zu verkaufen, die du gar nicht mehr hast.
Schritt für Schritt
Du musst nicht morgen Amazon sein. Fang mit dem größten Schmerz an. Ist es das Rechnungs-Chaos? Ist es das Versand-Label-Kleben?
Löse diesen einen Engpass. Dann den nächsten.
E-Commerce soll Spaß machen, nicht in Arbeit ausarten. Wenn du mehr Zeit im Backend verbringst als mit Produktentwicklung oder Marketing, läuft was falsch. Lass uns das fixen.
