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Künstliche Intelligenz
7. Dezember 2025
4 Min. Lesezeit

Chatbots nerven. (Außer sie sind gut gemacht)

Wir alle hassen schlechte Chatbots. 'Ich habe Sie leider nicht verstanden.' Aber es gibt eine neue Generation von Bots, die tatsächlich nützlich sind.

Julian Wagner

Julian Wagner

Gründer & Technical Lead

KI-Chatbot im Einsatz

"Ich verbinde Sie mit einem Mitarbeiter..."

Das ist mein liebster Satz bei den meisten Chatbots. Warum? Weil ich weiß: Jetzt wird mir endlich geholfen. Der Bot davor war nur eine lästige Hürde. Zeitverschwendung.

Chatbots haben einen miesen Ruf. Und zu 90% ist das auch berechtigt. Sie sind dumm, unflexibel und verstehen keinen Kontext.

Aber: Das ändert sich gerade.

Durch moderne KI (LLMs) entsteht eine neue Art von Bots. Die plappern keine vorgefertigten Sätze nach. Die verstehen dich. Wirklich.

Wir haben neulich den "Ready4PPWR"-Bot gebaut. Ein sperriger Name für ein sperriges Thema: EU-Verpackungsverordnungen. Das ist Paragraphen-Dschungel pur. Kein Mensch blickt da durch.

Dieser Bot schon. Du kannst ihn fragen: "Ich verkaufe Kaffeebohnen in Tüten nach Frankreich. Was muss ich beachten?" Und er gibt dir eine präzise Antwort. Er zitiert die richtigen Stellen der Verordnung.

Das ist kein Spielzeug mehr. Das ist ein Werkzeug.

Wann macht ein Chatbot Sinn?

Nicht für den Wetterbericht. Aber immer dann, wenn:

  • Es Viel Wissen gibt (Handbücher, Gesetze, Produktdaten), das schwer zu durchsuchen ist.
  • Du 24/7 verfügbar sein musst (Support).
  • Die Anfragen komplex sind, aber auf vorhandenem Wissen basieren.

Mein Tipp

Hab keine Angst vor Chatbots. Aber hab Anspruch. Ein Bot, der nur nervt, ist schlimmer als gar kein Bot. Aber ein Bot, der mir nachts um 3 Uhr erklärt, wie ich mein Problem löse? Den werde ich lieben.

Julian Wagner
Julian Wagner

Gründer & Technical Lead

Gründer von finias, Experte für KI-Entwicklung und Automatisierung.